Mit den Netbooks, kleinen, leichten Laptops mit geringem Stromverbrauch dank heruntergeschraubter Leistung, kam vor zwei bis drei Jahren das letzte Mal frischer Wind in den Laptopmarkt. Nun folgen die sogenannten Ultrabooks. Unter Ultrabooks versteht man leistungsstarke Laptops, die extrem dünn und sehr leicht und damit besonders bequem zu transportieren sind. Dank starker Prozessoren sind sie für Arbeiten mit Excel oder Multimediaanwendungen besonders gut geeignet, durch die fehlende Grafikkarte eignen sie sich aber nicht für Spiele. Auch aufs DVD-Laufwerk wird verzichtet, aus Platzgründen fehlen außerdem manche Anschlüsse, die man von seinem Laptop gewöhnt ist.

Die kleinen Leistungsbringer stützen ihren Erfolg auch auf die SSD-Speicher-Technologie, Solid-State-Drive. Damit kann deutlich schneller auf Daten zugegriffen werden. Akkus können bei Ultrabooks nicht entfernt werden, aus Platzgründen sind diese fest verbaut. Ein Wechsel wird darum teuer. Da Ultrabooks oft mit wenig Speicherplatz kommen, haben viele Nutzer einen zweiten Computer für daheim oder wenigstens eine externe Festplatte. Wer viel im Freien arbeitet, sollte nach einem Modell mit mattem Display Ausschau halten. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich darauf deutlich mehr erkennen.

Unschlagbar gut ist immer noch der Vorreiter: Das Apple MacBook Air war das erste Ultrabook und machte eindrucksvoll vor, was die anderen nun nachmachen. Das aktuelle Modell, das MacBook Air 5,2 (1250 Euro), ist immer noch ganz weit vorne. Überzeugen können aber auch Modelle anderer Anbieter wie das Asus Zenbook UX31E-RY010V (1300 Euro), das Toshiba Satellite Z830-10J (950 Euro) oder das Samsung 530U3B A01 (800 Euro) und Modelle von Acer, Lenovo, HP oder Dell. Für die gute Leistung und hochwertige Verarbeitung der Ultrabooks zahlt man aktuell aber noch stolze Preise.

 

Die Kunden sind von diesen Vorteilen allerdings noch nicht überzeugt. Auf Basicthinking gibt es aktuell einige Argumente, warum Ultrabooks noch nicht der durchschlagende Erfolg sind. Unter anderem wird hier der hohe Preis als auch der Run auf die Tablets als Faktor ausgemacht, warum Ultrabooks kommerziell noch nicht angekommen sind.

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