Die eigene Rufnummer mitnehmen – davor schrecken viele Menschen zurück, wenn sie einen neuen Tarif für ihr Handy haben möchten. Umständliche Bearbeitung, lange Verzögerungen – ein insgesamt schwieriger Vorgang wird erwartet. Doch dieser Aufwand muss nicht sein. Wir zeigen Ihnen, wie es ganz einfach geht.

Rufnummer-Mitnahme ohne Einschränkungen

Für Mobilfunkanbieter ist der Fall der Rufnummernmitnahme gesetzlich klar abgesteckt: Seit 2010 müssen sie dem Kunden den Export der Handynummer zu einem anderen Anbieter ermöglichen – bislang nur nach Ende des Mobilfunkvertrags. Dies hat sich durch die TKG-Novelle geändert, die im Mai 2012 in Kraft getreten ist. Seitdem müssen alle Anbieter – egal ob Prepaid oder Postpaid – zu jeder Zeit auf Wunsch des Kunden hin die Nummer zur Portierung freigeben – auch während eines laufenden Vertrags. Da die Anbieter gesetzlich dazu verpflichtet sind, dürfen sie sich auch nicht weigern, die Rufnummer freizugeben und sind angehalten, die Bearbeitung ohne unnötige Verzögerungen durchzuführen.

Und so geht’s

Der Prozess der sofortigen Mitnahme einer Handynummer ist verhältnismäßig einfach. Bei der Beantragung des neuen Tarifs beim Neuanbieter muss angegeben werden, dass eine Mitnahme der alten Nummer gewünscht ist. Dem Altanbieter muss lediglich formlos mitgeteilt werden, dass die Rufnummer vorzeitig übernommen werden soll. Um den Rest kümmert sich der neue Anbieter im Sinne des Kunden. Er stellt im System die Portierungsanfrage beim bisherigen Anbieter und sofern dort Ihre Information bezüglich Ihres Portierungswunsches vorliegt, wird dieser die Rufnummer zur Übertragung freigeben. Einstellen sollten Sie sich auf die Kosten einer Mitnahme, die rund 30 Euro betragen und vom Altanbieter berechnet werden.

Probleme vermeiden

Obwohl der Prozess theoretisch einfach ist, gibt es dennoch teilweise Störungen beim Ablauf, die in der Regel daran liegen, dass Kundendaten nicht übereinstimmen. So kann zum Beispiel der Portierungsauftrag nicht erfolgreich bearbeitet werden, wenn z.B. Name des alten und neuen Vertragsinhabers nicht übereinstimmen oder der Kunde beim neuen Anbieter nicht den korrekten Altanbieter angibt. Hierbei gibt es jedoch nur wenige Daten, die korrekt angegeben werden müssen. Werden diese Punkte beachtet, sollte es zu keinerlei Problemen bei der Mitnahme kommen. Der Discountanbieter DeutschlandSIM, der sich auf günstige Smartphone- und iPhone-Tarife spezialisiert hat, hat viel Erfahrung in der Bearbeitung von Rufnummernportierungen. Dort wird wechselwilligen Neukunden bei gegebenenfalls auftretenden Schwierigkeiten bei der Mitnahme schnell und unkompliziert weitergeholfen, so dass die Portierung zeitnah gelingt. Die einzelnen Schritte und Daten, die es zu beachten gilt, hat DeutschlandSIM auf seiner Webseite leicht verständlich zusammengefasst.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)