Wer Linux auf seinem Laptop oder Netbook laufen lässt und sich für unterwegs einen Surfstick anschaffen möchte, steht vor dem Problem, dass nicht jeder Stick auch unter Linux läuft. Welche Surfsticks funktionieren und welche nicht, das kann im Voraus leider kaum gesagt werden. Da es oft üblich ist, Surfsticks mit verschiedenen Chipsätzen unter der gleichen Modellnummer zu verkaufen, kann von außen auch nicht so einfach gesehen werden, ob im Inneren immer noch der Stick ist, mit dem ein anderer Linux-Nutzer ins Netz kommt. Es hilft also, im Laden zunächst auszuprobieren, ob der Stick funktioniert.

Wer keine Möglichkeit hat, den Stick vorher zu testen und auf Verdacht kauft, kann Glück haben: Manchmal funktionieren die Sticks auch unter Linux ohne Problem. Falls es aber nicht geht und der Stick nur als Speichermedium erkannt wird, kann vielleicht das Programm USBMode Switch helfen. Denn häufig liegt das Problem daran, dass Linux den Stick nur als Speichermedium und nicht in der Funktion als Netzwerkkarte erkennt. Während ein Stick bei Windows automatisch in den passenden Modus wechselt, wechselt der Stick bei Linux nicht von selbst. USBMode Switch hilft dabei, dass der USB-Stick wie vorgesehen seinen Modus wechselt.

Es macht in disem Fall im Übrigen keinen Unterschied, welchen Anbieter man nutzt. Häufig werden die gleichen Sticks bei verschiedenen Anbietern angeboten und ein Wechsel des Netzes oder des Anbieters ändert das nichts. Auch die Abrechnungsmethode (Prepaid Stick oder auf Rechnung) hat keinen Einfluss darauf, ob der Internet Stick unter Linux korrekt funktioniert.

Im Zweifel bleibt dann nur, das Netbook per Tethering über das Handy zu betreiben oder einen mobilen Hotspot zu kaufen, der ohne Anschluss funktioniert.

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