Der Sommer neigt sich dem Ende und es dauert noch ein wenig, bis der Stress der Vorweihnachtszeit beginnt – Zeit genug, zu schauen, wie sich die Angebote an Surfsticks und Datenflatrates auf dem deutschen Markt entwickelt haben. Immerhin sind Surfsticks (für den mobilen Internet Zugang) mittlerweile fest etabliert und es gibt eine ganze Reihe von Anbieter, die Surf-Stick und Daten-Flat im Angebot haben.

Wenig Bewegung im Markt

Beim ersten Blick fällt auf: Der Markt hat sich nur wenig verändert. Es gibt kaum neue Anbieter im Surfstick Bereich und die Tarife haben sich etwas (aber nur wenig) weiter entwickelt. So geht der Trend mittlerweile weg von den Tages- und Stundenflats hin zu kompletten Angebot für den pauschalen Internet-Zugang für den gesamten Monat. Die Preise sind etwas nach unter gegangen, aber einen wirklichen Durchbruch oder ein Knallerangebot, wie es Yourfone im Flatrate Bereich gstartet hat, sucht man nach wie vor vergebens.

Das Problem mit den Netzen

Die Surfstick Angebote sind dabei recht unterschiedlich über die verschiedenen Netze verteilt. Bei Eplus beispielsweise gibt es neben BASE und wirmobil kaum Alternativen, auch im Netz der Telekom sieht es eher verhalten aus. Zwar bietet Congstar interessante Tarife und auch Fastsim hat einen Tarif im D1-Netz im Angebot, aber darüber hinaus muss man schon lokale Aktionen abwarten wenn man einen günstigsten im Netz von D1 haben möchte. Am besten sind immer noch die Netze von Vodafone und O2 bestückt, hier gibt es sowohl Netzbetreiber als auch Discounter mit interessanten Alternativen.

Die günstigsten Surfsticks

Eines der besten Angebote macht derzeit wohl Crash mit der Online-Flat 5.000. Für nur 7.95 Euro pro Monat im ersten Jahr und 15.95 Euro monatlich ab dem 13.Monat bietet der Discounter im Netz von O2 eine sehr günstige Monatsflatrate mit 5 Gigabyte Volumen pro Monat ohne Drosselung. Insgesamt kostet die Internet-Flatrate damit in der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten rein rechnerisch weniger als 12 Euro monatlich. Einen Anschlusspreis gibt es nicht, der Surf-Stick kostet derzeit 1 Euro.

Für Powersurfer, die sowohl mehr Speed als auch mehr Volumen brauchen, ist die 1&1 Notbook Flat XXL eine Alternative. 1&1 stellt in diese Flatrate Variante (im Netz von Vodafone) satte 10 Gigabyte Volumen monatlich mit maximal 14,4Mbit/s (HSDPA+) zur Verfügung. Der Preis dafür beträgt 29.99 Euro, dieser wird allerdings erst ab dem 7.Monat berechnet. Die ersten 6 Monate sind bei dieser Internet-Flatrate samt Surfstick kostenlos. Rein rechnerisch beträgt der Preis für die Flat damit knapp 22.50 Euro über die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Den Surfstick gibt es auf Wunsch für einmalig 29.99 Euro dazu.

Wer gerne im Netz der Telekom (D1) surfen möchte, hat wie bereits beschrieben eher wenig Auswahl. Bei Fastsim gibt es immerhin 3 Gigabyte monatlich in diesem Netz für nur 9.99 Euro pro Monat. Dazu kommen allerdings noch eine Anschlussgebühr von 24.95 Euro und der Stick kostet ebenfalls 24.95 Euro. Bei Congstar kostet die gleiche Flatrate 19.90 Euro – ist also fast doppelt so teuer.

Nach wie vor gilt: Wer viel Volumen haben möchte oder schnelle Anbindungen, muss mehr zahlen. Für die normale Nutzung sollten aber 3-5 Gigabyte monatlich locker reichen und LTE braucht man nur, wenn mit dem Netbook regelmäßig gesurft werden soll.

Einen Überblick über alle Surfstick Angebote haben wir hier zusammengestellt: http://www.netbookr.de/surfstick.php

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