rp_Tablet-Zeitalter-Haben-Netbooks-noch-eine-Zukunft-300x199.jpgInternet of Things – die Wohnung geht ins Internet – Wenn es um das Internet of Things (IoT) geht, wird oft als Beispiel der Kühlschrank gebracht, der direkt mit dem Internet vernetzt ist und feststellen kann, wenn Milch fehlt. Dann bestellt er einfach neue Milch, ohne das sich der Besitzer darum kümmern müsste. Tatsächlich hat die Vernetzung in vielen Bereich bereits Einzug gehalten und das IoT findet im normalen Alltag bereits in vielen Wohnungen seine Anwendung.

Smart Home ist mittlerweile schon weit fortgeschritten

Im gewerblichen Bereich gibt es bei IoT schon viele Anwendungen aber auch im privaten Bereich können interessierte Nutzer bereits auf viele Lösungen zurück greifen.

So bieten viele Hersteller unter dem Namen SmartHome bereits interessante Konzepte an. Damit lassen sich (Teil-)Bereich des Hauses oder der Wohnung mit dem Internet verbinden und dann beispielsweise über das Handy oder Tablet ansteuern oder abfragen. Wer beispielsweise wissen möchte, ob zu Hause das Licht noch brennt, kann das über solche Systeme tun. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Schalter oder Lampen mit der entsprechenden Technik ausgestattet sind.

Ein weiteres System sind Überwachungssysteme wie Fenster- oder Türsensoren, die man extern abfragen kann. Dazu gehören auch Bewegungssensoren und Kameras, die Daten an das Tablet liefern und mit dem man dann auch aus der Ferner prüfen kann, ob es Sicherheitsprobleme im Haus gibt.

Viele Lösung, die teilweise vernetzt sind

Darüber hinaus gibt es mittlerweile noch wesentlich mehr Lösungen, die nicht komplett mit dem Internet verbunden sind aber zumindest vernetzt werden können. Diese Geräte surfen nicht selbst im Netz, aber können über Schnittstellen über Smartphones, Tablets oder auch den PC ausgelesen werden.

So gibt es beispielsweise Home-Trainer, die solche Schnittstellen haben. Über diese kann man die eigenen Trainingsdaten in die App auf dem Smartphone laden oder direkt die Steuerung der Trainingsgeräte übernehmen und Trainingspläne überspielen. Solche Trainingsgeräte für zu Hause mit diesen Funktionen sind zwar noch nicht der Standard, finden sich aber zunehmend in diesem Bereich und früher oder später wird es nur noch solche Home-Trainer mit diesen Funktionen geben.

Eine weitere Anwendung sind elektronische Türschlösser. Diese sind zwar noch nicht direkt im dem Internet verbunden, können aber durch Bluetooth oder WLAN mit den entsprechenden Handys und Smartphones geöffnet werden. Man braucht dann keinen Schlüssel mehr sondern eine Entriegelung erfolgt direkt mit dem eigenen Handy.

In den nächsten Jahren wird sich die Technik in diesem Bereich sicher noch weiter entwickeln und es wird Anwendungen geben, an die man derzeit noch gar nicht denken kann. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass für diese Möglichkeiten neben dem Internet-Zugang auch nach weiteren Endgeräten – beispielsweise Tablets oder Smartphones – bedarf, mit denen man die Geräte im Internet steuern kann.

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