Wenn IT-Verantwortliche vor der Anschaffung neuer Servertechnik stehen, geht es nicht nur um technische Spezifikationen wie CPUs und Hauptspeicherkapazität. Zunehmend spielen auch die sogenannten RAS-Features (Reliability, Availability, Serviceability) der Hardware eine Rolle dabei, um die Gesamtbetriebskosten verschiedener Anbieter miteinander vergleichen zu können. Nachfolgend sind die sechs wichtigsten Kriterien aufgelistet, auf die Firmenkunden beim Kauf eines Servers achten sollten.

 

1. Leistungsfähigkeit

 

Auf Grund immer höheren Auslastung der Server durch Virtualisierung und Applikationen, die viel Leistung benötigen, kommt der Leistung eine immer größere Bedeutung zu. Dem Dell-Experten Peter Düming zufolge kommt es dabei aber nicht nur auf die richtige Hardware an, sondern auf das Gesamtpaket, um den besten Nutzen herauszuholen. Auf der Webseite tecchannel.de sagte er, “die Hardware wird weiter zur Handelsware, sodass die Dinge um die Produkte herum, wie Beratung, Managed Services oder vorkonfigurierte Komplettangebote ,eine zunehmend wichtige Rolle spielen werden.”

2. Energieeffizienz

 

Steigende Strompreise bereiten Unternehmen Kopfzerbrechen, weshalb Energieeffizienz immer wichtiger beim Serverkauf wird. Durch Virtualisierung werden weniger Server und damit weniger Energie für Betrieb und Kühlung benötigt. Jedoch sollten IT-Verantwortliche einerseits darauf achten, dass ein ineffizientes Servernetzteil nicht die ganzen Ersparnisse wieder zunichte macht, und andererseits auf den hohen Wirkungsgrad der Komponente.

 

3. Zuverlässigkeit

 

Ein Serverausfall kann sich negativ auf die Produktivität Ihres Unternehmens auswirken, vor allem, wenn gleich mehrere Kunden betroffen sind. Um einen Ausfall zu kompensieren, müssen redundante Technologien und Komponenten zum Beispiel bei der Stromversorgung eingeplant warden.

 

4. Konvergenz

 

Unter dem Stichwort Converged Infrastructure verschmelzen die vorher streng getrennten Bereiche Speicher- und Netzwerksystem und Infrastrukturdomänen zu einheitlichen Gesamtsystemen. Ihr neuer Server sollte sich nahtlos in ein einheitliches Management integrieren lassen. Das vereinfacht den Betrieb und kann die Grundlage für Private-Cloud-Modelle sein.

 

5. Management

 

Überhaupt sollten sich Unternehmen nicht allein von den reinen Anschaffungskosten leiten lassen, sondern auch auf den einfachen Betrieb der Server achten. Dezentrale Verwaltungs- und Managementlösungen bieten neue Möglichkeiten der selbstständigen Ferndiagnose und Online-Überwachung. So können Ausfälle vorgebeugt und in Notfällen schnell reagiert werden.

 

6. Zukunftssicherheit

 

Das System sollte möglichst einfach an künftige Anforderungen angepasst werden können. Das heißt, vor der Entscheidung für einen Server sollten Sie dessen Erweiterbarkeit, durch etwa Integration mehrerer CPUs, Netzwerkkarten oder Massenspeicher, erfragen. Ziel ist es, eine möglichst hohe Anzahl von Virtual Machines auf einem System betreiben zu können und um die Serverumgebung weiter zu konsolidieren, sollte ein System mit einem möglichst großen Arbeitsspeicher bestückt werden können.

 

Seit dem Ende der 90er Jahre haben Blade-Server Einzug gehalten, als der Bedarf an High Density stieg. Blades wie zum Beispiel Dell PowerEdge Blade Server teilen sich ein Chassis und nutzen Komponenten Server gemeinsam.

 

 

Dell bietet ein breites Portfolio an Server- und Rechenzentrumslösungen für Unternehmen jeder Größe. Einen Überblick über alle angebotenen Lösungen finden Sie auf dell.de.

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